Liebes Gedichte 2017

Liebesgedichte 2017

Liebesgedichte von Max Dauthendey

Max Dauthendey – Ein künstlerischer Vagabund

Der deutsche Maler und Dichter Max Dauthendey (25. Juli 1867 – 29. August 1918) ist stets zwischen intensiven Zeiten künstlerischer Ergüsse und seiner Reiselust geplagt. Als Weltenbummler bekannt, lernte er die verschiedensten Kulturen kennen und vermochte es, sich durch seine neue Weltanschauung, neu zu inszenieren. In seinen Texten versuchte er mit haarscharfer Beobachtung und viel Liebe zum Detail die kleinsten Ereignisse wiederzugeben. Klar in seinen Werken ist die malerische Sprache zu erkennen, wie er die zartesten Gefühle umschreibt und beispielsweise in seinem Liebesgedicht „Für Dich“ die Begierde zum Ausdruck bringt. Nicht nur durch Gedichte mit synästhetischen Elementen, sondern auch durch seine wunderschöne Reisebeschreibungen und exotischen Novellen mit neu kreierten Wortbausteinen ist er wichtiger Teil deutscher Dichtkunst geworden.

Liebesgedichte zum Valentinstag: überschüttet von deiner Glut

überschüttet von deiner Glut

überschüttet von deiner Glut, Brechen Blüten aus meinem Blut, Wird mein Körper ein schauernder Garten. Warme Blumen stehen und staunen, Tausend raunende Knospen, Alle sehen nach dir, Alle glühen und warten.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Max Dauthendey 1867 - 1918

Liebesgedicht: Mein Herz steht leer

Mein Herz steht leer

Der graue Tag Legt seine Wolken an meine Brust, Mein Herz steht leer. Mein Herz ist dunkel und wolkenschwer, Ich habe so lange nicht mehr geküsst, Ich küsse so gerne. Lippen und Seele warten auf dich, Du Herz der Ferne.

Ein Liebesgedicht von Max Dauthendey 1867 - 1918

Valentinstag Liebesgedicht: In deiner Hand dein Herz

In deiner Hand dein Herz

Am süßen lila Kleefeld vorbei, Zu den Tannen, den zwei, Mit der Bank inmitten, Dort zieht wie ein weicher Flötenlaut Der sanfte Fjord, Blau im Schilfgrün ausgeschnitten. Gib mir die Hand. Die beiden Tannen stehen so still, Ich will dir sagen, Was die Stille rings verschweigen will. Gib mir die Hand ... Gib mir in deiner Hand dein Herz.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Max Dauthendey 1867 - 1918

Gedichte zum Valentinstag: Ich habe Dir so viel zu sagen

Ich habe Dir so viel zu sagen

Ich habe Dir so viel zu sagen, Ich glaub' nicht, dass mein Leben reicht, Das Leben, das nach kurzen Tagen Dem großen Todesschweigen weicht. Mein Lied soll mir nie sterben gehen, Sein Leben niemals ihm entflieht. Wenn Herz und Atem still mir stehen, Mein Lied noch singend vor Dir kniet.

Ein Gedichte zum Valentinstag von Max Dauthendey 1867 - 1918

Liebesgedichte zum Valentinstag: Das Ende meiner großen Liebe

Das Ende meiner großen Liebe

Und jede Pore, die einst für dich brannte, Jeder Gedanke, der dich kosend nannte, Muss sich in meinem Blute hassend wenden Und statt der Süße ? Galle nach dir senden. Doch das ist nicht das Ende. Das Ende ist, wenn meinen Händen, Meinen Lippen, meinen Augen Das schwere, lange Bluten endet, Und sie nach langem fremdem Schweigen Sich endlich wieder zu dir neigen Und sagen können: Freund. Dann ist das Ende meiner großen Liebe.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Max Dauthendey 1867 - 1918

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