Liebes Gedichte 2018

Liebesgedichte 2018

Liebesgedichte von Johann Wolfgang von Goethe

Liebesgedichte von Johann Wolfgang von Goethe

Liebesgedichte von Johann Wolfgang von Goethe

Bereits zu Lebzeiten galt Johann Wolfgang von Goethe als großer Dichter seiner Zeit. Bis heute haben seine literarischen Werke nichts an ihrer Bedeutsamkeit verloren. Er zählt zu den Meistern der Zeit des Sturm und Drang, verschrieb sich der Lyrik, die nur wenig mit dem vorher Üblichen zu vergleichen ist. Er beschreibt seine Gefühle, die von tiefer Liebe bis schmerzlicher Not reichen, emotional und oft auf sehr romantische Weise. Als Mittel der Dichtung dient häufig die Natur in der Vielfalt ihrer Erscheinung. Und so ist in seinen Versen die Lebendigkeit seiner Worte deutlich spürbar. Auch deshalb gilt ein Liebesgedicht von ihm nach wie vor als Ausdruck einer besonderen Verbundenheit und innigen Zuneigung.

Liebesgedichte zum Valentinstag: Blinde Kuh

Blinde Kuh

O liebliche Therese! Wie wandelt gleich ins Böse Dein offnes Auge sich! Die Augen zugebunden, Hast du mich schnell gefunden, Und warum fingst du eben mich ? Du faßtest mich aufs beste Und hieltest mich so feste, Ich sank in deinen Schoß. Kaum warst du aufgebunden, War alle Lust verschwunden; Du ließest kalt den Blinden los. Er tappte hin und wider, Verrenkte fast die Glieder, Und alle foppten ihn . Und willst du mich nicht lieben, So geh ich stets im Trüben Wie mit verbundnen Augen hin.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

Gedichte zum Valentinstag: Ach, wie sehn ich mich nach dir

Ach, wie sehn ich mich nach dir

Ach, wie sehn ich mich nach dir, Kleiner Engel! Nur im Traum, Nur im Traum erscheine mir! Ob ich da gleich viel erleide, Bang um dich mit Geistern streite Und erwachend atme kaum. Ach, wie sehn ich mich nach dir, Ach, wie teuer bist du mir, Selbst in einem schweren Traum.

Ein Gedichte zum Valentinstag von Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Valentinstag Liebesgedicht: Grundbedingung

Grundbedingung

Sprichst du von Natur und Kunst Habe beide stets vor Augen: Denn was will die Rede taugen Ohne Gegenwart und Gunst! Eh du von der Liebe sprichst, Laß sie erst im Herzen leben, Eines holden Angesichts Phosphorglanz dir Feuer geben.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

Valentinstag Liebesgedicht: Nähe des Geliebten

Nähe des Geliebten

Ich denke dein, wenn mir der Sonne Schimmer Vom Meere strahlt; Ich denke dein, wenn sich des Mondes Flimmer In Quellen malt. Ich sehe dich, wenn auf dem fernen Wege Der Staub sich hebt; In tiefer Nacht, wenn auf dem schmalen Stege Der Wandrer bebt. Ich höre dich, wenn dort mit dumpfem Rauschen Die Welle steigt. Im stillen Haine geh ich oft zu lauschen, Wenn alles schweigt. Ich bin bei dir, du seist auch noch so ferne, Du bist mir nah! Die Sonne sinkt, bald leuchten mir die Sterne O wärst du da!

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

Liebesgedichte zum Valentinstag: Freundliches Begegnen

Freundliches Begegnen

Im weiten Mantel bis ans Kinn verhüllet, Ging ich den Felsenweg, den schroffen, grauen, Hernieder dann zu winterhaften Auen, Unruhgen Sinns, zur nahen Flucht gewillet. Auf einmal schien der neue Tag enthüllet: Ein Mädchen kam, ein Himmel anzuschauen, So musterhaft wie jene lieben Frauen Der Dichterwelt. Mein Sehnen war gestillet. Doch wandt ich mich hinweg und ließ sie gehen Und wickelte mich enger in die Falten, Als wollt ich trutzend in mir selbst erwarmen; Und folgt ihr doch. Sie stand. Da wars geschehen! In meiner Hülle konnt ich mich nicht halten, Die warf ich weg, sie lag in meinen Armen.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

Liebesgedicht: Im Vorübergehen

Im Vorübergehen

Ich ging im Felde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Da stand ein Blümchen Sogleich so nah, Daß ich im Leben Nichts lieber sah. Ich wollt es brechen, Da sagt es schleunig: Ich habe Wurzeln, Die sind gar heimlich. Im tiefen Boden Bin ich gegründet ; Drum sind die Blüten So schön geründet. Ich kann nicht liebeln, Ich kann nicht schranzen; Mußt mich nicht brechen, Mußt mich verpflanzen. Ich ging im Walde So vor mich hin; Ich war so heiter, Wollt immer weiter - Das war mein Sinn.

Ein Liebesgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

Gedichte zum Valentinstag: Süsse Sorgen

Süsse Sorgen

Weichet, Sorgen, von mir! - Doch ach! den sterblichen Menschen Lässet die Sorge nicht los, eh ihn das Leben verläßt. Soll es einmal denn sein, so kommt, ihr Sorgen der Liebe, Treibt die Geschwister hinaus, nehmt und behauptet mein Herz!

Ein Gedichte zum Valentinstag von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

Liebesgedichte zum Valentinstag: April

April

Augen, sagt mir, sagt, was sagt ihr? Denn ihr fragt was gar zu Schönes? Gar des lieblichsten Getönes; Und in gleichem Sinne fragt ihr. Doch ich glaub' euch zu erfassen: Hinter dieser Augen Klarheit Ruht ein Herz in Lieb' und Wahrheit, Jetzt sich selber überlassen, Dem es wohl behagen müsste, Unter so viel stumpfen, blinden, Endlich einen Blick zu finden, Der es auch zu schätzen wüsste. Und indem ich diese Chiffern Mich versenke zu studieren, Lasst euch ebenfalls verführen, Meine Blicke zu entziffern!

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Liebesgedichte zum Valentinstag: Gefunden

Gefunden

Ich ging im Walde So für mich hin, Und nichts zu suchen, Das war mein Sinn. Im Schatten sah ich Ein Blümchen stehn, Wie Sterne leuchtend, Wie äuglein schön. Ich wollt es brechen, Da sagt es fein: Soll ich zum Welken Gebrochen sein? Ich grub's mit allen Den Würzlein aus. Zum Garten trug ich's Am hübschen Haus 1). Und pflanzt es wieder Am stillen Ort; Nun zweigt es immer Und blüht so fort.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Liebesgedichte zum Valentinstag: An die Entfernte

An die Entfernte

So hab ich wirklich dich verloren? Bist du, o Schöne, mir entflohn? Noch klingt in den gewohnten Ohren Ein jedes Wort, ein jeder Ton. So wie des Wandrers Blick am Morgen Vergebens in die Lüfte dringt, Wenn, in dem blauen Raum verborgen, Hoch über ihm die Lerche singt: So dringet ängstlich hin und wieder Durch Feld und Busch und Wald mein Blick; Dich rufen alle meine Lieder: O komm, Geliebte, mir zurück!

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

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