Liebes Gedichte 2017

Liebesgedichte 2017

Liebesgedichte von Heinrich Heine

Liebesgedichte von Heinrich Heine

Heinrich Heine – letzter Dichter der Romantik

Christian Johann Heinrich Heine (13. Dezember 1797 – 17. Februar 1856) war das älteste von vier Kindern eines jüdischen Kaufmanns. Heute wie damals gilt er als einer der bedeutendsten Dichter, Schriftsteller und Journalisten des 19. Jahrhunderts. Durch die französische Revolution geprägt, verstand er es, eine wunderbar elegante Leichtigkeit der Ausdrucksform in die Alltagssprache zu integrieren. So hat sich beispielsweise das Wort „Fiasko“ in der deutschen Sprache festigen können. Verarbeitete er im Liebesgedicht anfänglich noch seine Gefühle, schlug dies bald in eine politisch-soziale Satire um. Seine Liebe und Hingabe zur Romantik wechselte bald in satirische politische Werke. Die bekannteste Satire ist „Deutschland. Ein Wintermärchen“. Um sich von seiner verträumten Kunst der Dichtung zu lösen, regierte er mit kritischen Feuilletons zu gegenwärtigen Situationen.

Liebesgedichte zum Valentinstag: Ohne Titel

Ohne Titel

Deine weißen Liljenfinger, Könnt ich sie noch einmal küssen, Und sie drücken an mein Herz, Und vergehn in stillem Weinen! Deine klaren Veilchenaugen Schweben vor mir Tag und Nacht, Und mich quält es: was bedeuten Diese süßen, blauen Rätsel?

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

Valentinstag Liebesgedicht: Ohne Titel

Ohne Titel

Ein Fichtenbaum steht einsam Im Norden auf kahler Höh. Ihn schläfert; mit weißer Decke Umhüllen ihn Eis und Schnee. Er träumt von einer Palme, Die, fern im Morgenland, Einsam und schweigend trauert Auf brennender Felsenwand.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Heinrich Heine 1797-1856

Liebesgedichte zum Valentinstag: Helena

Helena

Du hast mich beschworen aus dem Grab Durch deinen Zauberwillen, Belebtest mich mit Wollustglut - Jetzt kannst du die Glut nicht stillen. Preß deinen Mund an meinen Mund, Der Menschen Odem ist göttlich! Ich trinke deine Seele aus, Die Toten sind unersättlich.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

Gedichte zum Valentinstag: Ohne Titel

Ohne Titel

Du hast Diamanten und Perlen, Hast alles, was Menschenbegehr, Und hast die schönsten Augen - Mein Liebchen, was willst du mehr? Auf deine schönen Augen Hab ich ein ganzes Heer Von ewigen Liedern gedichtet Mein Liebchen, was willst du mehr? Mit deinen schönen Augen Hast du mich gequält so sehr, Und hast mich zu Grunde gerichtet Mein Liebchen, was willst du mehr?

Ein Gedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

Gedichte zum Valentinstag: Wünsche

Wünsche

(Der Kopf spricht: ) Ach, wenn ich nur der Schemel wär, Worauf der Liebsten Füße ruhn! Und stampfte sie mich noch so sehr, Ich wollte doch nicht klagen tun. (Das Herz spricht:) Ach, wenn ich nur das Kißchen wär, Wo sie die Nadeln steckt hinein! Und stäche sie mich noch so sehr, Ich wollte mich der Stiche freun. (Das Lied spricht:) Ach, wär ich nur das Stück Papier, Das sie als Papillote braucht! Ich wollte heimlich flüstern ihr Ins Ohr, was in mir lebt und haucht.

Ein Gedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

Gedichte zum Valentinstag: Ohne Titel

Ohne Titel

Dein Angesicht so lieb und schön, Das hab ich jüngst im Traum gesehn, Es ist so mild und engelgleich, Und doch so bleich, so schmerzenbleich. Und nur die Lippen, die sind rot; Bald aber küßt sie bleich der Tod. Erlöschen wird das Himmelslicht, Das aus den frommen Augen bricht.

Ein Gedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

Valentinstag Liebesgedicht: Ohne Titel

Ohne Titel

Das ist ein Flöten und Geigen, Trompeten schmettern drein; Da tanzt den Hochzeitreigen Die Herzallerliebste mein. Das ist ein Klingen und Dröhnen Von Pauken und Schalmein; Dazwischen schluchzen und stöhnen Die guten Engelein.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Heinrich Heine 1797-1856

Liebesgedicht: Der scheidende Sommer

Der scheidende Sommer

Das gelbe Laub erzittert, Es fallen die Blätter herab; Ach! alles was hold und lieblich Verwelkt und sinkt ins Grab. Die Wipfel des Waldes umflimmert Ein schmerzlicher Sonnenschein; Das mögen die letzten Küsse Des scheidenden Sommers sein. Mir ist als müßt ich weinen Aus tiefstem Herzensgrund Dies Bild erinnert mich wieder An unsre Abschiedsstund. Ich mußte von dir scheiden, Und wußte, du stürbest bald; Ich war der scheidende Sommer, Du warst der kranke Wald.

Ein Liebesgedicht von Heinrich Heine 1797-1856

Liebesgedichte zum Valentinstag: Ohne Titel

Ohne Titel

Das ist ein Brausen und Heulen, Herbstnacht und Regen und Wind; Wo mag wohl jetzo weilen Mein armes, banges Kind? Ich seh sie am Fenster lehnen Im einsamen Kämmerlein; Das Auge gefüllt mit Tränen, Starrt sie in die Nacht hinein.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

Liebesgedichte zum Valentinstag: Ohne Titel

Ohne Titel

Es glänzt so schön die sinkende Sonne, Doch schöner ist deiner Augen Schein. Das Abendrot und deine Augen, Sie strahlen mir traurig ins Herz hinein. Das Abendrot bedeutet Scheiden Und Herzensnacht und Herzensweh. Bald fließet zwischen meinem Herzen Und deinen Augen die weite See.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

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