Liebes Gedichte 2017

Liebesgedichte 2017

Liebesgedichte von Friedrich Rückert

Im folgenden Verlauf haben wir Ihnen eine Auswahl an Liebesgedichten von F. Rückert zusammengestellt.

Rückert war ein sehr bedeutender Dichter seiner Zeit – so wurde schließlich auch der Friedrich-Rückert-Preis, ein äußerst begehrter Literaturpreis, nach ihm benannt, welcher alle drei Jahre von der Geburtsstadt Rückerts, Schweinfurt, vergeben wird.

Neben dem hier vorgestellten ein oder anderem Liebesgedicht, verfasste er auch Komödien. Liebe und Gefühle waren ebenso Thema seiner Gedichte wie die politische Zeit, in der er lebte. Die meisten seiner Liebesgedichte verfasste er in der Zeit, in der er mit seiner Frau Luise Wiethaus-Fischer zusammen war. Rückert starb im Alter von 78 Jahren.

Liebesgedichte zum Valentinstag: Du meine Seele

Du meine Seele

Du meine Seele, du mein Herz, Du meine Wonn?, o du mein Schmerz, Du meine Welt, in der ich lebe, Mein Himmel du, darein ich schwebe, O du mein Grab, in das hinab Ich ewig meinen Kummer gab! Du bist die Ruh?, du bist der Frieden, Du bist der Himmel mir beschieden. Dass du mich liebst, macht mich mir wert, Dein Blick hat mich vor mir verklärt, Du hebst mich liebend über mich, Mein guter Geist, mein bessres Ich!

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Friedrich Rückert 1788 - 1866

Gedichte zum Valentinstag: Engel umschweben uns

Engel umschweben uns

Engel umschweben uns, Wo wir auch gehn, Engel umgeben uns, Wie wir uns drehn. Doch wir erkennen sie Nicht in dem Licht, Und zu benennen sie Wissen wir nicht. Selber zu blenden uns Scheinet der Glanz, Wir von ihm wenden uns Halb oder ganz. Aber nun haben wir Engel ein Paar, Denen ja gaben wir Namen fürwahr. Und nicht vergaßen wir: Wirklich einmal Selber besaßen wir Leiblich den Strahl. Sollten wir wenden uns Ab von dem Glanz? Sollten verblenden uns Halb oder ganz? Nein! wir erkennen euch Freudig im Licht, Und zu benennen euch Zweifeln wir nicht. Lächelnd ihr gebet uns Wohl zu verstehn, Dass ihr umschwebet uns, Wo wir auch gehn.

Ein Gedichte zum Valentinstag von Friedrich Rückert 1788 - 1866

Liebesgedichte zum Valentinstag: Ziel der Sehnsucht

Ziel der Sehnsucht

Wenn ich durch die Fluren schweife, Jene suchend her und hin, Die mich schlug in goldne Reife, Der ich ganz zu eigen bin: Welch ein Wünschen, welch ein Wähnen Hebt die Seele trunken auf; In die Wolken trägt das Sehnen, In die Himmel mich hinauf. Mit dem Vogel möcht' ich fliegen, Auf den Sternen möcht' ich stehn, Mich auf Windesfittich wiegen, Brausend über Wipfel gehn! Bis ich komme zu dem örtchen, Wo aus Büschen tief heraus Mit dem beigelehnten Pförtchen Winkt ihr kleines Hüttenhaus. Schnell verflogen, schnell zergangen Sind die Wünsche groß und klein, Und die Sehnsucht kehrt gefangen Still ins stille Hüttchen ein.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Friedrich Rückert 1788 - 1866

Gedichte zum Valentinstag: Du bist der Duft, der meine Seele speiset

Du bist der Duft, der meine Seele speiset

Du bist der Duft, der meine Seele speiset, verlass mich nicht! Traum, der mit mir durchs Leben reiset, verlass mich nicht! Du Paradiesesvogel, dessen Schwinge ungesehn Mit leisem Säuseln mich umkreiset, verlass mich nicht! Du Amme mir und Ammenmärchen der Kindheit einst! Du fehlst, und ich bin noch verwaiset. Verlass mich nicht! Du, statt der Jugend mir geblieben, da sie mir floh: Wo du mir fliehst, bin ich ergreiset! Verlass mich nicht! O Du mein Frühling! Sieh, wie draußen der Herbst nun braust; Komm, dass nicht Winter mich umeiset, verlass mich nicht! O Hauch des Friedens! Horch wie draußen das Leben tobt! Wer ist, der still hindurch mich weiset? Verlass mich nicht! O du mein Rausch! Du meine Liebe! O du mein Lied! Das hier durch mich sich selber preiset, verlass mich nicht!

Ein Gedichte zum Valentinstag von Friedrich Rückert 1788 - 1866

Valentinstag Liebesgedicht: Zwischen Lied und Liebe

Zwischen Lied und Liebe

Zwischen Lied und Liebe war mein Leben; Aber, schwebend zwischen Lieb' und Liede, Wusst' ich nie die beiden auszugleichen. Oftmal sang ich anders als ich liebte, Anders liebt' ich oft als ich gesungen. Nun ich dich gefunden, ist der Zwiespalt Ausgeglichen, und rein ineinander Aufgegangen sind mir Lied und Liebe. Dich nur darf ich, wie ich liebe singen; Dich nur kann ich, wie ich singe, lieben. Sollt' ich je nach andrem Sang, nach andrer Liebe greifen, wieder unstet schwanken, Da in deinem Herzen so vereinigt Sind die beiden Pole meines Lebens?

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Friedrich Rückert 1788 - 1866

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