Liebes Gedichte 2017

Liebesgedichte 2017

Liebesgedichte von Charlotte von Ahlefeld

Liebesgedichte von Charlotte von Ahlefeld

Liebesgedichte von Charlotte von Ahlefeld

Charlotte von Ahlefeld war eine deutsche Schriftstellerin, die am 6. Dezember 1871 in Stedten bei Weimar geboren wurden. Von Ahlefeld kam aus gutem Hause. Ihre Eltern waren der Regimentskommandant Alexander Christoph von Seebach und seine Ehefrau Albertine Wilhelmine von Ingersleben. Sie genoss eine gute Bildung durch den Unterricht von Hauslehrern und Gouvernanten. Bereits mit zehn Jahren verfasste sie Gedichte über die Liebe, die sogar einen Dichter wie Johann Wolfgang von Goethe beeindruckt haben sollen. Unter ihren Werken findet sich auch das ein oder andere Liebesgedicht, welches die Gefühle in einer melancholischen und zarten Art und Weise zum Ausdruck bringt. Am 27. Juli 1849 verstarb sie in Teplitz.

Gedichte zum Valentinstag: Bei übersendung eines Vergissmeinnicht

Bei übersendung eines Vergissmeinnicht

Diese Blume, deren blaue Blüte Deutungsvoll der schönste Name schmückt, Der als Wunsch mir längst im Herzen glühte, Hab' ich einsam heut' im Tal gepflückt. Süß umschwebt von Deinem teuern Bilde, Schien sie würdig zur Gesandtin mir; Hin in ferne, trennende Gefilde, Bringe sie den Gruß der Freundschaft Dir. Ehe sie Dir naht wird sie verbleichen - Schnell verlöschet ihrer Farbe Licht, Doch die Bitte möge Dich erreichen, Die ihr Name zärtlich zu Dir spricht.

Ein Gedichte zum Valentinstag von Charlotte von Ahlefeld 1781 - 1849

Liebesgedicht: Der Liebende an eine verwelkte Blume

Der Liebende an eine verwelkte Blume

Diese Blume ? ach sie kam von ihr! Auch verwelkt noch ist sie heilig mir. Längst sind ihre Farben hingeschwunden, Wie die Seligkeit vergangner Stunden - Aber dennoch bleibt sie heilig mir, Diese Blume ? denn sie kam von ihr. Tausend blühen schimmernd jetzt im Hain - Farb' und Duft erfüllt ihr kurzes Sein - Aber mich reizt ihre Schönheit nicht, Wenn nicht ihre Hand sie für mich bricht. Längst verblichne Blume, Du allein Sollst mir Weihgeschenk des Frühlings Sein. Tränen trüben schwellend meinen Blick, Denk' ich an den schönen Tag zurück, Wo sie Dich im Morgentau mir pflückte, Und ich zärtlich an mein Herz Dich drückte. Teure Blume ? mein entfloh'nes Glück Kehrt wie deine Farbe nie zurück!

Ein Liebesgedicht von Charlotte von Ahlefeld 1781 - 1849

Liebesgedichte zum Valentinstag: Glück der Liebe

Glück der Liebe

Einem Schmetterlinge gleicht die Liebe; Wie er flatternd über Blumen schwebt, So entflieht sie oft auf leichten Schwingen, Und nur selten kehrt sie uns zurück. Um gewaltsam ihre Flucht zu hemmen, Strebt das kranke Herz mit leisem Weh; Möcht' ihr gern die raschen Flügel binden, Gern sie bannen in der Treue Kreis. Aber wie des Schmetterlinges Farben Selbst in zarten Händen untergehn, So vernichten Fesseln auch die Reize, Die der Liebe freie Regung schmücken. Darum öffne ihrem kurzen Glücke Willig und genießend Geist und Herz; Aber will es wankelmütig weichen Trauere dann - doch halt es nicht zurück!

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Charlotte von Ahlefeld 1781 - 1849

Valentinstag Liebesgedicht: An Gräfin Caroline B.

An Gräfin Caroline B.

Der Blumen Sprache möchtest Du ergründen, Um sanft in ihr Dein Innres zu ergießen? Um in des Kranzes Harmonie zu winden Des Herzens Blüten, die sich still erschließen, Die noch umhüllt von zarter Knospen Grün, Nur leise Dir im Hauch der Ahndung blühn. Allein es ward mir nicht die Macht gegeben, Zu deuten Dir den seelenvollen Sinn, Der in der Blumen still entsprosstem Leben Uns zeigt der Mystik magischen Gewinn, Die im geheimnisvoll gewebten Schleier Die Seele füllt mit namenloser Feier. Ich kenne nur der Blumen stilles Blühen, Und ihr Vergehn im Schoße der Natur. Nur drei sah ich enträtselt einst erglühen, Im reinen Lichte einer schönern Flur, Und diese drei will ich Dir liebend brechen, Bedarfst Du mehr, Dein Innres auszusprechen? - So nimm denn aus des Sommers reicher Fülle, Die Lilie, der Unschuld Ebenbild, Die in der schimmerlosen, weißen Hülle Den Balsamodem spendet, süß und mild. In ihr kannst Du mit stillem Selbstvertrauen Dein eignes Ich in schöner Reinheit schauen. Die blaue Winde, die die zarten Ranken Im linden Hauche jedes Lüftchens regt, Und seufzend säuselt in dem steten Schwanken, Das ihrer Blüte tiefen Kelch bewegt - Sie ist der Sehnsucht Bild, die ? tief verschwistert Dem Sterblichen ? in jedem Busen flüstert. Die Liebe, die des Lebens Kronen windet, Hat sich die Purpurrose vorbehalten. Wenn ihre Glut der Lilie sich verbindet, Muss sich des Daseins höchstes Glück gestalten. In ihres Duftes wonnevollem Gruße Berührt der Himmel uns mit süßem Kusse. Mischt sich der Sehnsucht leicht erregtes Beben In Deines Herzens ruhiges Entzücken, Wenn Dir der Unschuld Genien das Leben Im Morgenglanz der Jugend lächelnd schmücken, So dufte in der Zukunft dunklem Schoße Dir lohnend einst der Liebe Purpurrose.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Charlotte von Ahlefeld 1781 - 1849

Valentinstag Liebesgedicht: An Gräfin Caroline B.

An Gräfin Caroline B.

Der Blumen Sprache möchtest Du ergründen, Um sanft in ihr Dein Innres zu ergießen? Um in des Kranzes Harmonie zu winden Des Herzens Blüten, die sich still erschließen, Die noch umhüllt von zarter Knospen Grün, Nur leise Dir im Hauch der Ahndung blühn. Allein es ward mir nicht die Macht gegeben, Zu deuten Dir den seelenvollen Sinn, Der in der Blumen still entsprosstem Leben Uns zeigt der Mystik magischen Gewinn, Die im geheimnisvoll gewebten Schleier Die Seele füllt mit namenloser Feier. Ich kenne nur der Blumen stilles Blühen, Und ihr Vergehn im Schoße der Natur. Nur drei sah ich enträtselt einst erglühen, Im reinen Lichte einer schönern Flur, Und diese drei will ich Dir liebend brechen, Bedarfst Du mehr, Dein Innres auszusprechen? - So nimm denn aus des Sommers reicher Fülle, Die Lilie, der Unschuld Ebenbild, Die in der schimmerlosen, weißen Hülle Den Balsamodem spendet, süß und mild. In ihr kannst Du mit stillem Selbstvertrauen Dein eignes Ich in schöner Reinheit schauen. Die blaue Winde, die die zarten Ranken Im linden Hauche jedes Lüftchens regt, Und seufzend säuselt in dem steten Schwanken, Das ihrer Blüte tiefen Kelch bewegt - Sie ist der Sehnsucht Bild, die ? tief verschwistert Dem Sterblichen ? in jedem Busen flüstert. Die Liebe, die des Lebens Kronen windet, Hat sich die Purpurrose vorbehalten. Wenn ihre Glut der Lilie sich verbindet, Muss sich des Daseins höchstes Glück gestalten. In ihres Duftes wonnevollem Gruße Berührt der Himmel uns mit süßem Kusse. Mischt sich der Sehnsucht leicht erregtes Beben In Deines Herzens ruhiges Entzücken, Wenn Dir der Unschuld Genien das Leben Im Morgenglanz der Jugend lächelnd schmücken, So dufte in der Zukunft dunklem Schoße Dir lohnend einst der Liebe Purpurrose.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Charlotte von Ahlefeld 1781 - 1849

Beziehung erogene Zonen Sex Nacht Liebe erogene Zone Schatz Sternzeichen Seele Eroberungen Tierkreiszeichen Partnerschaft Abenteuer Lust Unsterblichkeit Schmerz Eifersucht Trauer Trost Liebessprüche Leidenschaft Zwilling Krebs Sehnsucht Begierde Herz Partnerschaft Liebe Hoffnung Treue Horoskop
^