Liebes Gedichte 2017

Liebesgedichte 2017

Liebesgedichte von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Biografie von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Der am 2. April 1798 in Fallersleben Braunschweig-Lüneburg geborene August Heinrich Hoffmann war maßgeblich dafür verantwortlich, dass Germanistik sich als wissenschaftliches Fach an Universitäten etablieren konnte. Der Hochschullehrer, Dichter, Herausgeber und Sammler literarischer Zeugnisse verschiedenster Sprachen und Zeitepochen ist bekannt geworden durch das Verfassen zahlreicher Kinderlieder und insbesondere durch „das Lied der Deutschen“, die deutsche Nationalhymne.
Der Sohn eines Kaufmanns, Wirtes und Bürgermeisters von Fallersleben und seiner Ehefrau besuchte die Volksschule und wechselte danach auf das Martino-Katharineum nach Braunschweig. Hier verfasste er erstmals auch seine unvergessenen Gedichte.

Nach einem mit wenig Überzeugung begonnenen Theologiestudium machte er 1818 bei Arbeiten in der Bibliothek der Stadtkasse die Bekanntschaft von Jakob Grimm. Nicht zuletzt diese Freundschaft war es, die ihn zum Studium der Germanistik und Philologie brachte. Er wechselte er an die Universität Bonn und verfasste hier erste Aufsätze und seine erste Gedichtsammlung „Lieder und Romanzen“.

Um Verwechslungen mit anderen Personen gleichen Namens zu vermeiden nannte er sich zukünftig Hoffmann von Fallersleben. Ein Adelstitel ist dieser Name daher nicht. Es folgten in den Jahren 1840 und 1841 seine Gedichtsammlung „unpolitische Lieder“.

Am sechsten 20. August 1841 verfasste er auf der Insel Helgoland sein wohl berühmtestes Werk - „Das Lied der Deutschen“.

Hoffmann von Fallersleben trat auch politisch in Aktion. Er vertrat eine vehement liberale Haltung für ein einheitliches Deutschland und tat dies auch in seinen „unpolitischen Liedern“ kommt. Seine freie Meinungsäußerung war bei der Regierung wenig gern gesehen und führte zur pensionslosen Kündigung seiner Professur. Der Regierung seiner Zeit galt er als politisch anstößig. Man entzog ihm sogar die preußische Staatsbürgerschaft und verwies ihn des Landes. In dieser für ihn äußerst schwierigen aber auch abenteuerlichen Zeit des Wanderlebens entstanden seine schönsten Kinderlieder und auch seine „texanischen Lieder“.

Hoffmann von Fallersleben war verheiratet mit seiner 23 Jahre jüngeren Nichte Ida vom Berge mit der er einen Sohn Franz Friedrich hatte. Er verstarb am 19. Januar 1874 im Alter von 75 Jahren an einem Schlaganfall. Beigesetzt wurde er neben seiner Ehefrau auf dem Friedhof der Corveyer Abteikirche.
Liebesgedichte zum Valentinstag: O glücklich, wer ein Herz gefunden!

O glücklich, wer ein Herz gefunden!

O glücklich, wer ein Herz gefunden, Das nur in Liebe denkt und sinnt Und mit der Liebe treu verbunden Sein schönres Leben erst beginnt! Wo liebend sich zwei Herzen einen, Nur eins zu sein in Freud und Leid, Da muß des Himmels Sonne scheinen Und heiter lächeln jede Zeit. Die Liebe, nur die Lieb ist Leben: Kannst du dein Herz der Liebe weihn, So hat dir Gott genug gegeben, Heil dir! Die ganze Welt ist dein!

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874

Liebesgedicht: Nur liebend ist dein Herz ein Herz

Nur liebend ist dein Herz ein Herz

Was ist die Welt, wenn sie mit dir Durch Liebe nicht verbunden? Was ist die Welt, wenn du in ihr Nicht Liebe hast gefunden? Verklage nicht in deinem Schmerz Des Herzens schönste Triebe! Nur liebend ist dein Herz ein Herz, Was ist es ohne Liebe? Wenn du die Liebe nicht gewannst, Wie kannst du es ermessen, Ob du ein Glück gewinnen kannst, Ob du ein Glück besessen?

Ein Liebesgedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874

Liebesgedicht: Liebesglück

Liebesglück

In jedes Haus, wo Liebe wohnt, Da scheint hinein auch Sonn und Mond; Und ist es noch so ärmlich klein, So kommt der Frühling doch hinein. Der Frühling schmückt das kleinste Haus Mit frischem Grün und Blumen aus, Legt Freud in Schüssel, Schrank und Schrein, Gießt Freud in unsre Gläser ein. Und wenn im letzten Abendrot An unser Häuschen klopft der Tod, So reichen wir ihm gern die Hand, Er führt uns in ein bessres Land.

Ein Liebesgedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874

Gedichte zum Valentinstag: Ich liebe dich

Ich liebe dich

Mir ist, als müßt' ich immer sagen: Ich liebe dich, Und mag nicht auszusprechen wagen: Ich liebe dich. Die Maienlüfte säuseln wieder, Ich lausche hin, Und alle Blütenzweige klagen: Ich liebe dich. Der Sang der Vögel ist erwachet, Ich lausche hin, Und alle Nachtigallen schlagen: Ich liebe dich. So frag' die Lüfte, frag' die Blumen, Die Vögel all, Vielleicht, daß sie für mich dir sagen: Ich liebe dich. Ich wandle fern von dir und habe Nur einen Trost In diesen schönen Frühlingstage: Ich liebe dich.

Ein Gedichte zum Valentinstag von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874

Valentinstag Liebesgedicht: Liebe

Liebe

Früher durft ich nicht auf Erden Nahen dir durch Zeit und Raum, Durfte weiter dir nichts werden Als dein Sehnen und dein Traum. Freundlich tret ich jetzt entgegen Dir als Wahrheit sonnenrein, Will dein Frieden, Heil und Segen, Will dein Trost und Reichtum sein. Meine Augen will ich spenden Dir als Morgenschatz sogleich, Und die Welt an allen Enden Wird durch sie dein Himmelreich. Und ich selbst bin dir Gewährung, Angeschmiegt an deine Brust; Alles wird dir, auch Entbehrung Wird Genuß und Wonnelust.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874

Gedichte zum Valentinstag: Nach dem Abschiede

Nach dem Abschiede

Dunkel sind nun alle Gassen, Und die Stadt ist öd und leer; Denn mein Lieb hat mich verlassen, Meine Sonne scheint nicht mehr. Büsch und Wälder, Flüss und Hügel Liegen zwischen ihr und mir - Liebe, Liebe, gib mir Flügel, Daß ich fliegen kann zu ihr! Liebe, laß ihr Bild erscheinen! O so blick ich sie doch an, Daß, wenn meine Augen weinen, Sich mein Herz erfreuen kann.

Ein Gedichte zum Valentinstag von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874

Gedichte zum Valentinstag: Frühlingsliebe

Frühlingsliebe

Zwischen Blumen schlaf ich, bei des Baches Und der Vögel süßem Kosen, Unterm Schirme des Holunderdaches Und im Dufte frischer Rosen. Laßt mich schlafen, träumen, bis ich werde Meiner Liebe Glück erwerben: Nur dem Liebenden gehört die Erde, Ohne Liebe will ich sterben. Blüten beben in dem Spiel der Winde Und dem Sang der Nachtigallen, Und die Bienen summen leis und linde In der Laube Blütenhallen. Laßt mich schlafen, träumen, bis ich werde Meiner Liebe Glück erwerben: Nur dem Liebenden gehört die Erde, Er nur wird den Himmel erben.

Ein Gedichte zum Valentinstag von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874

Valentinstag Liebesgedicht: Liebesleben

Liebesleben

Oftmals lehnt sich der Verstand Hin an meines Herzens Pforte, Wie ein Lauscher an der Wand Denkt er sich am rechten Orte. Wie's ihm bangt nach jedem Ton, Wie er lauscht mit spitzen Ohren! Nichts als Rätsel sind sein Lohn, All sein Mühen ist verloren. O wie wüßt' er doch so gern, Was die Liebe drinnen treibet! Doch er steht ihr viel zu fern, Lieb' ihm stets Geheimnis bleibet.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben 1798-1874

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