Liebes Gedichte 2017

Liebesgedichte 2017

Er will keine feste Beziehung

Was tun, wenn er Schluss macht?

Die große Liebe will keine feste Beziehung. Das ist schmerzhaft aber meist nicht zu ändern. Wichtig ist nun mit der Situation richtig umzugehen. Verzweifeltes Klammern ist sicher nicht der richtige Weg! Kimi tritt "die Flucht nach vorn" an...

"Liebe Kimi - ich hoffe, du nimmst es mir nicht übel - ich habe festgestellt, dass ich für eine feste Beziehung nicht tauge. Ich wünsche dir trotzdem alles Gute!" Kimi hockte auf dem Rand ihres Bettes und blickte ungläubig in das Display ihres Handys. Sie konnte kaum glauben was sie da las. Es war früh am Morgen. Früher als ihr Wecker klingelte. Und auch weit früher als sein eigener Wecker 20 km entfernt in der Nachbarschaft klingeln würde. Er musste also schon lange wach sein und darüber nachgedacht haben wie er es ihr beibringen könnte. Die Art und Weise wir es dann getan hatte, war allerdings die unüberlegteste, kälteste und für ihn und komplizierteste überhaupt! Er hatte Schluss gemacht. Ihre Beziehung beendet. Einfach so - per SMS! Sie hatte schon davon gehört, dass Paare auf diese Weise ihre Beziehung beendet hatten, es selbst aber nie für möglich gehalten. So herzlos konnte doch niemand sein, oder doch? Schluss machen per SMS? War das Wirklichkeit oder ein böser Traum?

War das Wirklichkeit oder ein böser Traum?

Nun saß sie also in Unterwäsche, zerwühlten Haaren und verschlafen in ihrem Schlafzimmer und war sich für einen Augenblick nicht sicher, ob sie tatsächlich schon wach war oder immer noch träumte. Einen bösen Traum offenbar! Während sie die letzten Tage und Wochen damit beschäftigt gewesen war sich auszumalen, wie wunderbar das Leben an der Seite dieses Mannes sein könnte, hatte er ihre Beziehung wohl nur für ein unverbindliches Abenteuer gehalten. Ihren Eltern und allen ihren Freundinnen hatte sie vorgeschwärmt, wie großartig er war, wie zuverlässig, wie fleißig, wie liebevoll und wie ernsthaft... Wie hatte sie nur so blind sein können? So unkritisch verliebt wie ein kleines, naives Mädchen...

Ihre Freundin hatte versucht sie zu warnen

Als sie ihn auf eine Party mitgenommen hatte, war es Jenny gewesen, die versucht hatte, sie zu warnen. Sie hatte Falk nicht durch die rosarote Brille gesehen. Sie hatte in genau so gesehen wie er war. Sie hatte seine Blicke gespürt. Auf ihrem eigenen Körper und auf den Körpern der anderen Mädchen. Sie hatte ihre Freundin darauf aufmerksam machen wollen. So vorsichtig, wie gute Freundinnen es nur können. Aber es war vergeblich. Kimi wollte und konnte die Wahrheit nicht sehen. Jenny hatte mit Engelszungen versucht ihr zu erklären, dass Falk nur an ihrem wunderhübschen Äußeren interessiert war und sie nur deshalb so zuvorkommend behandelt wird. Vor allem natürlich in Gegenwart anderer Jungs. Er benutzte sie als Statussymbol um sich mit ihr zu schmücken.

Obwohl er selbst die Liebe nicht ernst nahm, war er furchtbar eifersüchtig, wenn er merkte das andere Kimi ebenfalls bewundernde Blicke zuwarfen. Kimi erinnerte sich nun an diese Begegnung mit ihrer Freundin. Siedend heiß erfüllte sie das Schamgefühl zusätzlich zu ihrem Kummer. Jenny hatte in allem recht gehabt! Dieser Typ war es nicht wert um ihn zu trauern.

Kurzentschlossen drückte sie seine kaltherzige SMS weg und wählte die Nummer ihrer besten Freundin. Sie war sich sicher, sie würde sie verstehen auch nach der blöden Begegnung auf der Party. Und genauso war es auch! Jenny kannte diese Situationen aus eigener Erfahrung. Sie hatte daraus gelernt und war nun in der Lage ihrer Freundin zu helfen. Es war nicht wirklich ein Trost, als Jenny ihr sagte, dass auch andere Mütter hübsche Söhne hätten. Insgeheim aber wusste Kimi, dass ihre Freundin recht hatte. Dennoch hatte sie das unstillbare Verlangen sich zu rächen. Und so schmiedete sie zusammen mit Jenny einen Plan...

Sie wollte ihrem Ex einen gehörigen Denkzettel verpassen

Die Gelegenheit den Denkzettel umzusetzen kam früher als erhofft. Die nächste Party, auf der auch er sein würde stand schon an kommenden Wochenende bevor. Obwohl es ihr ungeheuer schwer gefallen war, hatte sie es geschafft nicht ein einziges Mal zu versuchen ihn anzurufen. Nicht mal eine kurze SMS hatte sie geschrieben. Sie war stolz auf sich und sie konnte es zurecht sein. Das billige Kettchen mit dem Herz-Anhänger, das sie von ihm geschenkt bekommen hatte trug sie noch immer. Ihr erster Impuls war gewesen, es in den Müll zu schmeißen. Dann aber hatte sie sich anders entschieden. Sie würde es nicht tun. Das Kettchen war nicht wertvoll, aber es hatte ihr gefallen. Nicht nur weil es ein Geschenk von ihm gewesen war, sondern weil es tatsächlich sehr hübsch war. Er sollte sehen, dass sie es noch immer trug. Es sollte ihm zeigen, dass sie es angenommen hatte und behielt, weil sie völlig Bedauern an die gemeinsame Zeit zurück denken konnte. Es sollte ihm zeigen, dass auch sie die Zeit genossen hatte ohne im Nachhinein Gefühle wie Treuer oder Wut an ihn zu verschwenden. Als sie am Samstagabend vor dem Spiegel stand, legte sie besonders viel Wert auf ein dramatisches Make-Up. Es verfehlte seine Wirkung nicht! Sie wirkte selbstbewusst und geheimnisvoll mit den dunkel umrahmten Augen, dem offenen langen Haar, der knackengen Jeans und dem Oberteil, dass den Ansatz ihrer wohlgeformten Brüste zeigte. Genau so war sie ihm vor wenigen Wochen aufgefallen und genau so wollte sie es heute wieder...

Sie wiegte sich gekonnt in den Hüften

Als sie kam war er schon da. Schon beim hereinkommen spürte sie seinen Blick. Sie erwiderte ihn selbstbewusst und souverän und grüßte ihn sogar. Wandte sich dann aber schnell ab und bestellte sich an der Theke einen Drink. Es dauerte nicht lange, und ein Typ forderte sie zum Tanzen auf. Sie schenkte ihm ihr süßestes Lächeln und begleitete ihn auf die Tanzfläche. Sie wusste, dass Falk sie genau beobachtete. Sie spürte, dass in diesem Augenblick alle anderen Frauen im Saal uninteressant für ihn waren. Er hatte sich für den Eroberer, den Womanizer schlechthin gehalten, dem die Frauenherzen zuflogen ohne dass er sich anstrengen musste. Nun war er irritiert. Sie wiegte sich gekonnt in den Hüften und wirkte so aufregend wie niemals zuvor. Einerseits war Falk erleichtert. Sie schien die Abfuhr nicht wirklich schwer genommen zu haben. Er hatte diese Situation schon oft gehabt. Das Jammern und die Anhänglichkeit der verschmähten Geliebten war ihm lästig. Andererseits kratzte es ungeheuer an seinem Stolz, dass auch er offenbar nichts weiter als ein Objekt, ein Mittel zum Zweck für sie gewesen war.

Die Lektion hatte gesessen

Es war genau die Lektion, die ein Mann wie er dringend brauchte. Jenny prophezeite Kimi, dass er noch an diesem Abend versuchen würde sie zurück in sein Leben, beziehungsweise in sein Bett zu ziehen. Und so war es auch: Wie es bei Männern seiner Art üblich ist, musste er sich dazu vorher den nötigen Mut antrinken. Als er dann hemmungslos auf sie zu torkelte, wirkte er so abstoßend, dass sie ihn ungefiltert spüren ließ, wie angewidert sie war und nur wegen ihrer guten Erziehung höflich blieb. Sie behielt einen kühlen Kopf und erlaubte sich nicht ihn wütend anzuschreien, wie sie es am liebsten getan hätte. Kalt aber sehr höflich erklärte sie ihm, dass die Zeit mit ihm ganz nett gewesen war, sie aber an einer Wiederholung nicht interessiert sei.

“Die Zeit mit dir war wirklich schön," sagte sie, "aber du weißt doch sicher selbst - man soll aufhören wenn es am besten ist, oder nicht? Behalte mich einfach in guter Erinnerung. Willst du das tun für mich? Nun guckt doch nicht so traurig! Andere Männer haben auch hübsche Töchter. Oder möchtest du vielleicht das Kettchen zurückhaben? Das täte mir leid, denn ich trage es gern! Ich behalte gerne ein kleines Souvenir an meiner Eroberungen. Siehst du hier diesen Ring, oder das Armband,“ fragte sie und hielt ihm kokett die wohlgeformten Hände vors Gesicht. "Dann beugte sie sich dicht an sein Ohr und flüsterte: "Wirklich - es war schön mit dir. So schön, dass ich mich sogar kurz an die Kette legen lasse von einem so schnuckeligen Mann! Aber jetzt würde ich gern weiter tanzen. Nimm es mir nicht übel - aber wenn die Jungs uns hier so sehen könnten sie denken, ich sei schon vergeben. Das möchte ich gerade nicht, du verstehst?"

Er war so überrascht, so irritiert und so perplex, dass ihm keine Möglichkeit blieb als sich völlig gekränkt zurückzuziehen. Kurze Zeit danach verließ er die Party. Er hatte eine wichtige Lektion gelernt. Beim nächsten Mädchen wäre er sicher vorsichtiger bevor er sein Herz, pardon - seinen männlichen Stolz verschenkte...

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