Liebes Gedichte 2016

Liebesgedichte zum Valentinstag 2016

Liebesgedichte 2016

Liebesgedichte 2016 – Auch zum Valentinstag 2016 gibt es wieder tolle Gedichte zum Vorlesen, Vortragen oder Schreiben in ihre Liebespost.

Die Liebe ist ein Gut, welches besonders am Valentinstag in den Vordergrund tritt. Dieser Tag geht auf das 14. Jahrhundert zurück und gilt als Tag derer, die sich finden und lieben werden. Die Romantik ist hier in jedem Land anders, Blumen und Geschenke werden an die geliebte Person gegeben und Verabredungen sind überall beliebt.

Liebes Gedichte für die Liebsten

Poesie ist eine besondere Kunstform, die zu den ältesten Möglichkeiten gehört, seine Liebe und sein Herz der Person zu schenken, die begehrt wird. Mehrere Valentins haben den Valentinstag als besonderen Tag benannt und besonders die Lyrik konnte hier Früchte tragen. Liebesgedichte sind heute neben der Dramatik die interessantesten Darstellungen von Gefühlen. Sie liegen eigentlich immer im Fokus und sind vor allem in der Zeit der Romantiker populär geworden, etwa von 1795-1848, die die Hochzeit der romantischen Literatur darstellte.

Valentinstaggedichte 2014

Liebesgedicht: Die Uhr zeigt heute keine Zeit

Die Uhr zeigt heute keine Zeit

Ich bin so glücklich von deinen Küssen, Dass alle Dinge es spüren müssen. Mein Herz in wogender Brust mir liegt, Wie sich ein Kahn im Schilfe wiegt. Und fällt auch Regen heut ohne Ende, Es regnet Blumen in meine Hände. Die Stund', die so durchs Zimmer geht, Auf keiner Uhr als Ziffer steht; Die Uhr zeigt heute keine Zeit, Sie deutet hinaus in die Ewigkeit.

Ein Liebesgedicht von Max Dauthendey 1867 - 1918

Valentinstag Liebesgedicht: An Gräfin Caroline B.

An Gräfin Caroline B.

Der Blumen Sprache möchtest Du ergründen, Um sanft in ihr Dein Innres zu ergießen? Um in des Kranzes Harmonie zu winden Des Herzens Blüten, die sich still erschließen, Die noch umhüllt von zarter Knospen Grün, Nur leise Dir im Hauch der Ahndung blühn. Allein es ward mir nicht die Macht gegeben, Zu deuten Dir den seelenvollen Sinn, Der in der Blumen still entsprosstem Leben Uns zeigt der Mystik magischen Gewinn, Die im geheimnisvoll gewebten Schleier Die Seele füllt mit namenloser Feier. Ich kenne nur der Blumen stilles Blühen, Und ihr Vergehn im Schoße der Natur. Nur drei sah ich enträtselt einst erglühen, Im reinen Lichte einer schönern Flur, Und diese drei will ich Dir liebend brechen, Bedarfst Du mehr, Dein Innres auszusprechen? - So nimm denn aus des Sommers reicher Fülle, Die Lilie, der Unschuld Ebenbild, Die in der schimmerlosen, weißen Hülle Den Balsamodem spendet, süß und mild. In ihr kannst Du mit stillem Selbstvertrauen Dein eignes Ich in schöner Reinheit schauen. Die blaue Winde, die die zarten Ranken Im linden Hauche jedes Lüftchens regt, Und seufzend säuselt in dem steten Schwanken, Das ihrer Blüte tiefen Kelch bewegt - Sie ist der Sehnsucht Bild, die ? tief verschwistert Dem Sterblichen ? in jedem Busen flüstert. Die Liebe, die des Lebens Kronen windet, Hat sich die Purpurrose vorbehalten. Wenn ihre Glut der Lilie sich verbindet, Muss sich des Daseins höchstes Glück gestalten. In ihres Duftes wonnevollem Gruße Berührt der Himmel uns mit süßem Kusse. Mischt sich der Sehnsucht leicht erregtes Beben In Deines Herzens ruhiges Entzücken, Wenn Dir der Unschuld Genien das Leben Im Morgenglanz der Jugend lächelnd schmücken, So dufte in der Zukunft dunklem Schoße Dir lohnend einst der Liebe Purpurrose.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Charlotte von Ahlefeld 1781 - 1849

Valentinstag Liebesgedicht: Ohne Titel

Ohne Titel

Herz, mein Herz, sei nicht beklommen, Und ertrage dein Geschick, Neuer Frühling gibt zurück, Was der Winter dir genommen. Und wie viel ist dir geblieben! Und wie schön ist noch die Welt! Und, mein Herz, was dir gefällt, Alles, alles darfst du lieben!

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Heinrich Heine 1797-1856

Valentinstag Liebesgedicht: An Minna

An Minna

Träum' ich? Ist mein Auge trüber? Nebelt's mir ums Angesicht? Meine Minna geht vorüber? Meine Minna kennt mich nicht? Die am Arme seichter Toren Blähend mit dem Fächer ficht, Eitel in sich selbst verloren - Meine Minna ist es nicht. Von dem Sommerhute nicken Stolze Federn, mein Geschenk; Schleifen, die den Busen schmücken, Rufen: Minna, sei gedenk! Blumen, die ich selbst erzogen, Zieren Brust und Locken noch - Ach, die Brust, die mir gelogen! Und die Blumen blühen doch! Geh, umhüpft von leeren Schmeichlern! Geh, vergiß auf ewig mich! überliefert feilen Heuchlern, Eitles Weib, veracht' ich dich. Geh! dir hat ein Herz geschlagen, Dir ein Herz, das edel schlug, Groß genug, den Schmerz zu tragen, Daß es einer Törin schlug. In den Trümmern deiner Schöne Seh' ich dich verlassen stehn, Weinend in die Blumenszene Deines Mai's zurücke sehn. Schwalben, die im Lenze minnen, Fliehen, wenn der Nordsturm weht; Buhler scheucht dein Herbst von hinnen, Einen Freund hast du verschmäht. Die mit heißem Liebesgeize Deinem Kuß entgegenflohn, Zischen dem erloschnen Reize, Lachen deinem Winter Hohn. Ha! wie will ich dann dich höhnen! Höhnen? Gott bewahre mich! Weinen will ich bittre Tränen, Weinen, Minna, über dich!

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Johann Christoph Friedrich von Schiller 1759-1805

Liebesgedichte zum Valentinstag: Ohne Titel

Ohne Titel

Mit deinen blauen Augen Siehst du mich lieblich an, Da wird mir so träumend zu Sinne, Daß ich nicht sprechen kann. An deine blauen Augen Gedenk ich allerwärts; Ein Meer von blauen Gedanken Ergießt sich über mein Herz.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

Gedichte zum Valentinstag: Ohne Titel

Ohne Titel

Das Glück, das gestern mich geküßt, Ist heute schon zerronnen, Und treue Liebe hab ich nie Auf lange Zeit gewonnen. Die Neugier hat wohl manches Weib In meinen Arm gezogen; Hat sie mir mal ins Herz geschaut, Ist sie davongeflogen. Die eine lachte, eh sie ging, Die andre tät erblassen; Nur Kitty weinte bitterlich, Bevor sie mich verlassen.

Ein Gedichte zum Valentinstag von Heinrich Heine 1797-1856

Liebesgedichte zum Valentinstag: [An Charlotte v. Stein]

[An Charlotte v. Stein]

Ach, wie bist du mir, Wie bin ich dir geblieben! Nein, an der Wahrheit Verzweifl ich nicht mehr. Ach, wenn du da bist, Fühl ich, ich soll dich nicht lieben; Ach, wenn du fern bist, Fühl ich, ich lieb dich so sehr.

Ein Liebesgedichte zum Valentinstag von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

Valentinstag Liebesgedicht: Erkanntes Glück

Erkanntes Glück

Was bedächtlich Natur sonst unter viele verteilet, Gab sie mit reichlicher Hand alles der Einzigen, ihr. Und die so herrlich Begabte, von vielen so innig Verehrte, Gab ein liebend Geschick freundlich dem Glücklichen, mir.

Ein Valentinstag Liebesgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749 - 1832

Liebesgedicht: Die Liebende schreibt

Die Liebende schreibt

Ein Blick von deinen Augen in die meinen, Ein Kuß von deinem Mund auf meinem Munde, Wer davon hat, wie ich, gewisse Kunde, Mag dem was anders wohl erfreulich scheinen? Entfernt von dir, entfremdet von den Meinen, Führ ich stets die Gedanken in die Runde, Und immer treffen sie auf jene Stunde, Die einzige; da fang ich an zu weinen. Die Träne trocknet wieder unversehens: Er liebt ja, denk ich, her in diese Stille, Und solltest du nicht in die Ferne reichen? Vernimm das Lispeln dieses Liebewehens; Mein einzig Glück auf Erden ist dein Wille, Dein freundlicher, zu mir; gib mir ein Zeichen!

Ein Liebesgedicht von Johann Wolfgang von Goethe 1749-1832

happy valentins 2014

In dieser Zeit fanden sich die Träumer, die Romantiker, die sich von der starken Industrialisierung absetzten und die Romantik in den Vordergrund stellten. Damals wurde dem Valentinstag ebenfalls ein großer Brauch zugesprochen und Verliebte fanden immer mehr zueinander, auch wenn der Status es manchmal nicht erlauben wollte. Damals entstand auch der Begriff „Durch die Blume sprechen“, der sich zusammen mit der Blauen Blume, dem damaligen Symbol des Träumens und der melancholischen Sehnsucht, entwickelte. Damals wollten die schönen Worte betören und die Lyrik konnte sich immer mehr zu einem Massenphänomen entwickeln. Meist hat der Freund oder Geliebte der Dame zu solch einem Anlass das Gedicht vorgetragen, zusammen mit einem Strauß Blumen. Dies haben die heutigen Blumenhändler ebenso aufgegriffen und Blumen sind der Inbegriff der Liebe für den Romantiker. Es finden sich viele Lyriker dieser Zeit und auch der Epochen davor, etwa bis ins 13. Jahrhundert, sind die großen Dichter mit der Liebe immer beschäftigter.

Nicht vergessen: valentinstag 14.Februar 2014

Besonders geprägt hat diese Zeit Johann Wolfgang von Goethe, einer der deutschen Dichter überhaupt, der selbst eigentlich kein Romantiker war, von diesen aber immer zitiert wurde. Das bekannteste Gedicht von ihm schrieb er für Christiane Vulpius, das Werk „Gefunden“. Dieses Gedicht war sehr leicht geschrieben, dafür stark in den einzelnen Worten, nahezu schmachtend und einzigartig betörend. Doch war Goethe nicht der Einzige, der der Liebe huldigte. Von Eichendorff, Brentano, Nietzsche und Heine gehören zu den größten lyrischen Denker der letzten Epochen und konnten hier auch ihre Faszination zur Liebe mit Zeilen versehen. Es finden sich sehr viele Künstler, die hier bekannt wurden mit ihrer Liebeslyrik und die heutige Generation profitiert von diesen schönen Gedichten. Sie können sich mit einem Reimschema und den blumigen Wörtern besonders interessant anbieten. Die ganze Art der Liebesgedichte ist einzigartig, will verzaubern mit den Worten. Sie schließen eine Person enger an sich und das gesamte Herz wird hiermit dem Valentin ausgeschüttet. Auch kleine Sprüche haben schon solch eine Wirkung und können sich perfekt für diesen Tag nutzen lassen.

Vielfältige Gedichte

Jedes Gedicht ist einzigartig und sollte somit auch auf eine bestimmte Weise dargebracht werden. Klassisch sind die Reime und Verse natürlich als Geschenk, das zusammen mit einem Strauß Blumen, Schokolade oder Schmuck passieren sollte. Dies freut immer, denn mit den kleinen Gesten kann sich die Frau oder der Mann gleich noch geliebter fühlen. Eine noch romantischere Art ist die des Vortrags, wenn es richtig auswendig gelernt wurde. Für solch ein Vorhaben sollte jedoch ein ruhiger und schöner Platz wie ein Park mit vielen Blumen gesucht werden. Hier lässt sich mit einem schönen Picknick der romantische Charme der Natur nutzen. Auch das Vorlesen ist hier nicht zu verachten. Die Gedichte können sich auch in oder an kleinen Geschenken finden, wie einem Buch. Hier kann die erste Buchseite mit dem Gedicht verziert werden, was immer sehr romantisch ist.

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